Wie geht es für meine*n Patient*in nach der Registrierung bei Selfapy weiter?

Jede*r Patient*in erhält zunächst im Rahmen eines telefonischen Informationsgesprächs einen Überblick über die Inhalte und den Ablauf des Kurses. Um die Passung zu den Selfapy-Kursen zu überprüfen, stellen wir Fragen zur Krankheitsgeschichte, Symptomstärke und klären mögliche Kontraindikationen ab. Sollte ein*e Patient*in zu schwer erkrankt sein, empfehlen wir alternative Anlaufstellen.


Anschließend bearbeitet der*die Patient*in 12 Wochen lang schrittweise aufeinander aufbauende Lektionen zu den vorherrschenden Themen der jeweiligen Indikation. Jeder Kurs besteht aus einem Kernkurs und optionalen Vertiefungen, wobei sich der Kurs an die Bedürfnisse der Patient*innen anpasst. Die Inhalte bestehen aus Psychoedukation, Übungen und Symptomfragebögen. Das Format variiert zwischen Text, Video und Audio. Zusätzlich können Patient*innen ein digitales Stimmungstagebuch mit integriertem Kalender führen, um individuelle Verhaltensweisen zu protokollieren. Das kann den Patient*innen helfen, Zusammenhänge zwischen Alltagsaktivitäten und Stimmungen besser zu verstehen. Im Rahmen der Patient*innensicherheit ist ein*e persönliche*r Psycholog*in für Ihre Patient*innen da, der*die Fragen zum Kurs beantwortet. Hierfür steht eine geschützte, im Programm integrierte Nachrichtenfunktion zur Verfügung. Sollte unser System zwischenzeitlich sicherheitsrelevante Auffälligkeiten registrieren (Verdacht auf Suizid), leitet der*die Psycholog*in sofort entsprechende Schritte ein.