Wie ist die Haftung geregelt?

Bei Selfapy handelt es sich um ein digitales Medizinprodukt der geringen Risikoklasse I, das zusätzlich einen Prüfprozess als Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) durchlaufen hat und vorläufig als DiGA aufgenommen wurde. Aufgrund der CE-Zertifizierung sind alle notwendigen Anforderungen an z. B. Sicherheit, Leistungsfähigkeit, klinische Bewertung und Qualitätssicherung erfüllt. Ergänzend umfasst der Prüfprozess des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zur Anerkennung als DiGA z. B. die Prüfung von Datenschutz und die Korrektheit medizinischer Angaben. Unsere Digitale Gesundheitsanwendung wurde vom BfArM geprüft und vorläufig aufgenommen.

Als Psychotherapeut*in sind Sie zur sorgfältigen Diagnosestellung, Abfrage von Kontraindikationen und zur Aufklärung Ihrer Patient*innen verpflichtet. Kontraindikationen sind im Fall von Selfapy Suizidalität, schwere depressive Episoden, psychotische Störungen oder Substanzabhängigkeit.

Die Selfapy-Kurse selbst folgen einem strengen Sicherheitsprotokoll. Suizidalität wird regelmäßig überprüft, darüber hinaus können sich Patient*innen jederzeit an den*die ihnen zur Seite gestellte*n Psycholog*in wenden. Zu schwer erkrankte Patient*innen verweisen wir an unser Netzwerk aus Psychotherapeut*innen. Auch Notrufnummern für akute Krisensituationen sind hinterlegt.