Was ist Kognitive Verhaltenstherapie?

Die kognitive Verhaltenstherapie verbindet die kognitive Therapie und die Verhaltenstherapie.

In der kognitiven Therapie geht es primär um das Erkennen und Aufdecken von belastenden Denkmustern, da häufig nicht Situationen oder Dinge selbst Probleme bereiten, sondern die damit verbundenen Gedanken. Belastende Denkmuster können beispielsweise die “Katastrophisierung” von Situationen oder die Verallgemeinerung und Übertragung negativer Schlüsse auf Vorfälle sein. Mithilfe der kognitiven Therapie sollen diese Gedanken durch realistischere und weniger schädliche ersetzt werden.

Die Verhaltenstherapie setzt sich mit Verhaltensweisen auseinander, die das Leben erschweren oder Probleme verstärken. Sie basiert auf der Annahme, dass erlernte Verhaltensweisen auch wieder verlernt werden können. Menschen mit depressiven Störungen neigen beispielsweise dazu, sich zurückzuziehen und ihren Hobbys nicht mehr nachzugehen, was die Situation wiederum verstärkt. In der Therapie sollen solche Verhaltensmuster identifiziert und geändert werden.